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		<title>Rentenversicherung on sudoscience</title>
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		<description>Recent content in Rentenversicherung on sudoscience</description>
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			<title>Demographie und Mathematik</title>
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			<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 00:00:00 +0000</pubDate><author>Art Vanderley</author><guid>https://sudoscience.de/posts/rentenversicherung/</guid>
			<description><![CDATA[&#34;Demographie und Mathematik der gesetzlichen Rentenversicherung.&#34;]]></description><content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[<p class="pfirst">Auf dem Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) nannte Friedrich Merz die Rentenreform das <em>&ldquo;härteste Brett&rdquo;</em>.
Die Notwendigkeit einer Reform sei jedoch, so Merz, weder Ausdruck von <em>&ldquo;Bösartigkeit&rdquo;</em> seinerseits noch der Bundesregierung, sondern das Ergebnis von <em>&ldquo;Demografie und Mathematik&rdquo;</em>. Hat der Kanzler damit Recht?</p>
<p class="main">Während 1991, nach der Wiedervereinigung, noch <font class='fhl'>2,7</font> Erwerbstätige auf einen Rentner kamen, waren es 2025 nur noch <font class='fhl'>2,1</font> Beitragszahler, die einen Rentner finanzierten.
Dieser Rückgang vollzog sich jedoch über einen Zeitraum von mehr als <font class='fhl'>30</font> Jahren, also über eine ganze Generation, was zunächst einmal die Vorstellung eines bevorstehenden Zusammenbruchs des Rentensystems relativiert.</p>





<div style="text-align: center; margin-top: 1.5rem;">
    <figure style="display: inline-block; margin: 0;">
        <img src="/images/beitragszahler_und_rentner_hu_44c314b0877bbb64.png" 
             alt="Test"
             style="border-radius: 8px; box-shadow: 0 4px 12px rgba(0,0,0,0.15); display: block;">
        
          
               <figcaption style="text-align: left; padding-top: 0.5em;">
Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Statistisches Bundesamt. Tabelle.<sup class="footnote" id="fnref:1"><a href="../tbl_rentenquotient" class="footnote-ref" role="doc-noteref">1</a></sup>
</figcaption>
          
        
    </figure>
</div>
<p class="main">Der demografische Wandel vollzog sich zudem nicht in einer wirtschaftlichen Stagnation, sondern parallel zu einem anhaltenden Wirtschafts- und Produktivitätswachstum.
Zwar kamen 2025 nur noch <font class='fhl'>2,1</font> Erwerbstätige auf einen Rentner statt <font class='fhl'>2,7</font> im Jahr 1991.
Gleichzeitig erwirtschaftete jeder Erwerbstätige jedoch deutlich mehr als drei Jahrzehnte zuvor.</p>





<div style="text-align: center; margin-top: 1.5rem;">
    <figure style="display: inline-block; margin: 0;">
        <img src="/images/bip_bruttoloehne_standardrente_hu_2d65347882b3a7a.png" 
             alt="Test"
             style="border-radius: 8px; box-shadow: 0 4px 12px rgba(0,0,0,0.15); display: block;">
        
          
               <figcaption style="text-align: left; padding-top: 0.5em;">
Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Statistisches Bundesamt. Tabelle.<sup class="footnote" id="fnref:2"><a href="../tbl_bip_bruttoloehne_standardrente" class="footnote-ref" role="doc-noteref">2</a></sup>
</figcaption>
          
        
    </figure>
</div>
<p class="main">Seit Anfang der 1980er Jahre hat sich die Wertschöpfung pro Kopf nahezu <font class='fhl'>verdoppelt</font>. Von diesem Wachstum kam bei den Beschäftigten jedoch nur ein Teil an: Die Bruttolöhne stiegen lediglich um etwa ein Viertel.
Noch geringer fiel der Zugewinn bei den Rentnerinnen und Rentnern aus, deren Kaufkraft nahezu auf dem Niveau der späten 1980er Jahre <font class='fhlorange'>verharrt</font>.
Während sich Wirtschaftsleistung, Bruttolöhne und Standardrente bis Mitte der 1980er Jahre weitestgehend parallel entwickelten, haben sich deren Verläufe zunehmend voneinander entkoppelt.</p>
<p class="main">Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Blick auf die Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung.
Dabei zeigt sich, dass der Anteil des Bruttoinlandsprodukts, der für die gesetzliche Rentenversicherung aufgewendet wird, von <font class='fhl'>10%</font> im Jahr 1991 auf <font class='fhl'>12%</font> im Jahr 2024 gestiegen ist.
Dieser Anstieg um lediglich zwei Prozentpunkte innerhalb von mehr als drei Jahrzehnten kann kaum als dramatisch bezeichnet werden.</p>





<div style="text-align: center; margin-top: 1.5rem;">
    <figure style="display: inline-block; margin: 0;">
        <img src="/images/kosten_rentenversicherung_anteil_bip_hu_42ef6ed9b79b6244.png" 
             alt="Test"
             style="border-radius: 8px; box-shadow: 0 4px 12px rgba(0,0,0,0.15); display: block;">
        
          
               <figcaption style="text-align: left; padding-top: 0.5em;">
Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Statistisches Bundesamt. Tabelle.<sup class="footnote" id="fnref:3"><a href="../tbl_kosten_rentenversicherung" class="footnote-ref" role="doc-noteref">3</a></sup>
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    </figure>
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